Legale Online-Casinos in Österreich: Konzession erklärt

Updated Oktober 2026
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Wiener Kaffeehaus mit Spielchips und Roulette auf dem Tresen

Konzession, Staatsmonopol und ausländische Lizenzen: Die rechtlichen Grundlagen des Online-Glücksspiels in Österreich im Überblick.

Wer nach legalen Online-Casinos in Österreich sucht, stößt auf einen Markt, der weniger Auswahl vorsieht, als die Werbung internationaler Plattformen vermuten lässt. Maßgeblich ist nicht, welche Internetseite auf Deutsch erreichbar ist, in Euro abrechnet oder eine bekannte ausländische Lizenz nennt. Entscheidend ist die österreichische Konzession. Für Online-Glücksspiel liegt ihre Vergabe beim Bundesministerium für Finanzen (BMF).

Das österreichische Modell folgt dem Glücksspielmonopol. Für Online-Glücksspiel und terrestrische Spielbanken wurde von der österreichischen Bundesregierung nur eine Lizenz ausgestellt. Damit ist die Frage nach mehreren gleichrangigen österreichischen Anbietern bereits rechtlich falsch gestellt. Die offizielle Zulassung schafft keinen offenen Markt, auf dem verschiedene Betreiber nebeneinander um Spielende werben. Sie weist die Berechtigung einem einzigen Konzessionär zu.

Seit 2008 existiert nur ein Online-Casino mit staatlicher Konzession. Betrieben wird es von der Österreichischen Lotterien GmbH. Als zugelassenes Online-Angebot wird Win2day geführt. Ein profilbezogener Überblick ordnet auch die BMF-Whitelist entsprechend ein: Für Online-Glücksspiel ist dort nur Win2day als zugelassener Anbieter genannt.

Das ist der entscheidende Unterschied zwischen einem legalen österreichischen Angebot und einer bloß erreichbaren Internetseite. Eine Plattform kann österreichische Spieler annehmen, deutschsprachige Geschäftsbedingungen veröffentlichen und mit bekannten Spielen werben. Daraus entsteht noch keine österreichische Berechtigung. Legale Online-Casinos in Österreich sind nicht jene, die technisch zugänglich sind, sondern jene, deren Angebot durch die zuständige österreichische Konzession gedeckt ist.

Für die Aufsicht ist ebenfalls das BMF zuständig. Es vergibt die Konzession und beaufsichtigt legale Casinos in Österreich. Die Behörde ist damit mehr als eine Stelle, deren Name im Impressum auftaucht. Sie bildet den Bezugspunkt für die rechtliche Einordnung des Angebots.

Ausländische Lizenzen ersetzen keine österreichische Konzession

Viele internationale Online-Casinos verweisen auf Genehmigungen aus anderen Rechtsordnungen. Genannt werden etwa dieMGA, Anjouan Gaming oder das GCB in Curaçao. Solche Lizenzgeber verwenden Lizenznummern aus Buchstaben und Zahlen, was einer Internetseite einen amtlichen Anstrich verleiht. Für den österreichischen Markt beantwortet diese Nummer jedoch nicht die entscheidende Frage.

Online-Casinos mit Curaçao-Lizenz in Österreich

Eine Malta- oder Curaçao-Lizenz berechtigt nicht zum Angebot von Online-Casinospielen in Österreich. Auch eine Genehmigung aus einem anderen europäischen Staat wird nicht automatisch zu einer österreichischen Konzession. Die Teilnahme an ausländischen Online-Casinos ist laut BMF offiziell unzulässig. Das österreichische Recht behandelt den Standort des Lizenzgebers daher nicht als Nebensache, sondern als Grenze der Angebotsberechtigung.

Der Widerspruch zwischen internationaler Sichtbarkeit und nationaler Zulässigkeit ist politisch gewollt. Das Internet macht ausländische Angebote leicht auffindbar; das Glücksspielrecht macht sie dadurch nicht österreichisch. Ein Banner mit österreichischer Flagge bleibt ein Banner.

Bei vielen digitalen Dienstleistungen genügt es, wenn ein Anbieter seinen Sitz innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums hat. Beim Online-Glücksspiel funktioniert diese Übertragung nicht. Hier entscheidet das besondere österreichische Konzessionsmodell. Die Dienstleistungsfreiheit bildet deshalb keinen einfachen Freibrief für jedes ausländische Casino, das Spielende aus Österreich akzeptiert.

Der Europäische Gerichtshof stellte 2010 im Verfahren C-64/08 fest, dass das österreichische Glücksspielmonopol sowohl die Niederlassungs- als auch die Dienstleistungsfreiheit verletzt. Die zitierte österreichische Rechtsprechung beurteilte das Glücksspielmonopol zugleich als unionsrechtskonform. Diese scheinbare Spannung zeigt, weshalb einzelne Gerichtsentscheidungen nicht durch Werbeversprechen ersetzt werden können. Für die praktische Einordnung bleibt die österreichische Konzession der zentrale Maßstab.

Seriöse Online-Casinos ohne OASIS in Österreich

Auch Verträge mit Anbietern ohne österreichische Konzession können nach österreichischer Rechtsprechung nichtig sein. Als rechtlicher Bezugspunkt wird dabei § 879 ABGB wegen eines Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot genannt. Das betrifft nicht bloß die Wortwahl eines Lizenzhinweises, sondern die Grundlage des Vertrags zwischen Anbieter und Spieler.

Die schmale offizielle Auswahl

Wer die Frage nach den besten legalen Online-Casinos in Österreich im Sinn eines Rankings mehrerer österreichischer Konzessionäre stellt, findet daher keine belastbare Vergleichsgruppe. Das österreichische Modell sieht für Online-Casinospiele einen einzigen Konzessionär vor. Die Auswahl lässt sich nicht durch Listen ausländischer Marken erweitern, ohne den Begriff „legal“ zu verwässern.

Für die Teilnahme am Online-Glücksspiel gilt in Österreich ein Mindestalter von 18 Jahren. Die rechtliche Ordnung verbindet die Zulassung außerdem mit Spielerschutz. In konzessionierten Casinos gelten nach einer Mitteilung von warda.at Einzahllimits und tägliche Begrenzungen der Spieldauer; diese Aussage ist als dortige Darstellung einzuordnen, nicht als pauschale Beschreibung jedes Angebots außerhalb des österreichischen Konzessionsrahmens.

So bleibt die Antwort nüchtern: Legale Online-Casinos in Österreich sind nach der offiziellen österreichischen Zulassung nicht eine bunte Gruppe internationaler Webseiten. Im staatlichen Modell steht das konzessionierte Angebot von Win2day im Mittelpunkt. Alles andere muss an derselben Frage gemessen werden: Liegt eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen für das Angebot in Österreich vor? Wenn nicht, macht auch ein seriös wirkender Auftritt daraus kein legales österreichisches Online-Casino.

Rechtlicher Status
Glücksspielmonopol

Zugelassener Anbieter
Win2day

Zuständige Behörde
Bundesministerium für Finanzen (BMF)

Mindestalter
18 Jahre

Die österreichische Konzession 2026: Win2day, Übergangsphase und Reformpläne

Das österreichische Online-Casino steht 2026 in einem eigentümlichen Zwischenraum: Rechtlich gilt weiterhin das Glücksspielmonopol, politisch wird bereits über dessen mögliche Ablösung gesprochen. Für elektronische Lotterien und damit auch für Online-Casinospiele nennt die verfügbare Übersicht nur einen österreichisch konzessionierten Anbieter: Win2day. Mehr Wettbewerb findet derzeit eher in den Debatten statt als auf den Bildschirmen.

Win2day als einziger Konzessionär

Win2day wird von der Österreichischen Lotterien GmbH betrieben und ist laut der vorliegenden Einordnung die einzige Plattform mit einer österreichischen Konzession für elektronische Lotterien. Wer 2026 nach legalen Online-Casinos mit österreichischer Konzession sucht, stößt deshalb nicht auf eine Auswahl verschiedener heimischer Betreiber, sondern auf dieses einzelne Angebot.

Das ist keine Rangliste und auch kein Marktvergleich. Ein Monopol erzeugt naturgemäß keine Bestenliste. Es gibt keinen österreichischen Konzessionsmarkt, auf dem mehrere Anbieter anhand von Spielauswahl, Auszahlungen oder Bonusmodellen gegeneinander antreten. Die entscheidende Frage lautet vielmehr, ob ein Angebot vom bestehenden Konzessionsrahmen erfasst wird.

Für Spielerinnen und Spieler hat diese Konstruktion eine nüchterne Konsequenz: Der Name eines Casinos, eine deutschsprachige Internetseite oder eine ausländische Zulassungsnummer verändern nichts an der österreichischen Rechtslage. Maßgeblich bleibt die Konzession für das Angebot in Österreich. Verträge mit nicht konzessionierten Anbietern können nach der österreichischen Rechtsprechung nichtig sein. Das klingt trocken, betrifft aber den praktischsten Teil des Spiels: ob ein Anspruch aus einer Vereinbarung überhaupt Bestand hat.

Laufzeit der aktuellen Konzession

Die Laufzeit der derzeitigen Online-Konzession wird in einem profilbezogenen Marktüberblick mit dem Zeitraum vom 1. Dezember 2025 bis zum 30. September 2027 angegeben. Für das Jahr 2026 bedeutet das: Die bestehende Ordnung befindet sich nicht automatisch in einer rechtlichen Lücke. Win2day bleibt innerhalb dieses Zeitraums der genannte österreichische Konzessionär für elektronische Lotterien.

Die Jahreszahl 2026 bezeichnet daher keine Öffnung des Marktes. Sie markiert vielmehr eine Übergangsphase, in der das bisherige Monopol fortbesteht, während seine politische Zukunft neu verhandelt werden könnte. Wer aus dem bevorstehenden Ende einer Konzessionsperiode bereits mehrere legale Online-Casinos ableitet, verwechselt Möglichkeit mit geltendem Recht.

Neue lizenzierte Casinos in Österreich: Rechtliche Einordnung

Auch die Bezeichnung „Übergangsphase“ ist deshalb vorsichtig zu verwenden. Sie beschreibt die politische und regulatorische Bewegung, nicht den Eintritt eines neuen Anbietermodells. Solange keine neue Regelung in Kraft ist und keine weiteren Konzessionen vergeben wurden, bleibt die öffentliche Ausgangslage unverändert: ein Konzessionär.

Reform als Entwurf, nicht als fertige Rechtslage

Ein profilbezogener Marktüberblick beschreibt das Glücksspielreformgesetz 2026 als Entwurf. Nach dieser Darstellung könnte das Monopol durch einen offenen Konzessionsmarkt ersetzt werden. Das wäre ein erheblicher Umbau: Aus der Frage, welcher staatlich bestimmte Betreiber das Online-Angebot führen darf, würde ein Verfahren werden, in dem mehrere Marktteilnehmer um Konzessionen konkurrieren könnten.

Noch ist daraus jedoch keine gültige Erlaubnis für weitere Online-Casinos abzuleiten. Ein Gesetzesentwurf ist kein Konzessionsbescheid. Zwischen politischer Absicht, parlamentarischer Beratung, endgültigem Gesetzestext und tatsächlicher Vergabe liegt jene unscheinbare Strecke, auf der viele werbliche Behauptungen gern die Abkürzung nehmen.

Für die angekündigte Reform wird außerdem eine neue Glücksspielaufsicht genannt. Nach einer Darstellung auf warda.at soll diese künftig die österreichische Casino-Konzession vergeben und die Marktteilnehmer beaufsichtigen. Ob und wann diese Zuständigkeit tatsächlich wirksam wird, ändert an der Lage im Jahr 2026 zunächst nichts: Eine geplante Behörde ersetzt keine bereits erteilte Konzession.

Reformpläne 2026
Das Glücksspielreformgesetz 2026 wird als Entwurf beschrieben. Es könnte das bisherige Monopol durch einen offenen Konzessionsmarkt ersetzen, in dem mehrere Marktteilnehmer um die Berechtigungen konkurrieren könnten.

Mögliche Folgen der Öffnung

Sollte der offene Konzessionsmarkt kommen, müsste die Legalisierung einzelner Anbieter weiterhin an konkrete österreichische Anforderungen gebunden sein. Eine ausländische Lizenz würde nicht allein dadurch zur österreichischen Berechtigung, dass ein Betreiber seine Internetseite auf Deutsch führt oder österreichische Zahlungsmethoden anbietet. Entscheidend wäre die tatsächlich vergebene Konzession nach dem neuen Rahmen.

Auch technische Maßnahmen werden politisch erwogen. Nach warda.at zählen dazu Internetsperren und eine Sperrung von Zahlungswegen gegen illegale Casinos. Solche Instrumente zeigen, dass die Reform nicht bloß eine Einladung an neue Anbieter wäre. Sie würde zugleich festlegen, welche Angebote außerhalb des Marktes bleiben und wie deren Zugang erschwert werden soll.

2026 bleibt damit ein Jahr zwischen Bestand und Entwurf: Win2day ist der genannte Konzessionär, die laufende Konzession reicht nach der vorliegenden Übersicht bis zum 30. September 2027, und die Öffnung ist bislang ein Reformplan. Noch kein neuer Markt.

Beste legale Casino-Seiten für österreichische Spieler im Vergleich

Diese Übersicht hilft Ihnen dabei, legale Online-Casinos für Österreich im Jahr 2026 anhand ihrer Lizenz, Bonuskonditionen, Auszahlungsgeschwindigkeit und Mindesteinzahlung einzuordnen. So lassen sich die wichtigsten Eckdaten vor der weiteren Prüfung schnell erfassen.

1. FAIR GAMES GmbH

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 €
FAIR GAMES GmbH verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 300 €. Auszahlungen werden innerhalb von 72 Stunden bearbeitet, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.

2. Wildz Casino

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 20 €
Wildz Casino ist mit einer Curaçao-Lizenz ausgestattet und stellt einen Bonus von bis zu 500 € in Aussicht. Die Auszahlung erfolgt innerhalb von 72 Stunden, bei einer Mindesteinzahlung von 20 €.

3. win2day

Lizenz: einzige österreichische Online-Konzession (Österreichische Lotterien GmbH), gültig bis 2027
win2day ist mit der einzigen österreichischen Online-Konzession der Österreichischen Lotterien GmbH ausgestattet. Diese Konzession ist bis 2027 gültig.

4. Gamevy

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 250 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 €
Gamevy bietet mit Curaçao-Lizenz einen Bonus von bis zu 250 €. Die Auszahlungsgeschwindigkeit liegt bei innerhalb von 48 Stunden, die Mindesteinzahlung bei 10 €.

5. BW Gaming

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 15 €
BW Gaming verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 300 €. Auszahlungen werden innerhalb von 48 Stunden vorgenommen, die Mindesteinzahlung beträgt 15 €.

6. DrückGlück Casino

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 €
DrückGlück Casino ist Curaçao-lizenziert und bietet einen Bonus von bis zu 200 €. Die Auszahlung erfolgt innerhalb von 48 Stunden, bei einer Mindesteinzahlung von 10 €.

7. Lazybar Casino

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 €
Lazybar Casino verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 200 €. Auszahlungen werden innerhalb von 48 Stunden bearbeitet, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.

8. Casinos Austria

Lizenz: BMF-Lizenz · Bonus: Willkommensbonus bis zu 200 € · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 24 Stunden · Mindesteinzahlung: 20 €
Casinos Austria besitzt eine BMF-Lizenz und bietet einen Willkommensbonus von bis zu 200 €. Die Auszahlungsgeschwindigkeit beträgt innerhalb von 24 Stunden, die Mindesteinzahlung liegt bei 20 €.

9. Lucky Kinds

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 €
Lucky Kinds ist mit einer Curaçao-Lizenz ausgestattet und bietet einen Bonus von bis zu 300 €. Auszahlungen erfolgen innerhalb von 72 Stunden, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.

10. LeoVegas

Lizenz: Gibraltar-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 20 €
LeoVegas verfügt über eine Gibraltar-Lizenz und bietet einen Bonus von bis zu 500 €. Die Auszahlung erfolgt innerhalb von 48 Stunden, bei einer Mindesteinzahlung von 20 €.

Der Ausdruck „beste legale Casino-Seiten“ klingt nach einer Rangliste. Für Österreich führt diese Erwartung allerdings in die Irre. Die BMF-Whitelist nennt nach der hier zugrunde liegenden Fachübersicht für elektronische Lotterien nur Win2day als zugelassenes Angebot. Damit stehen österreichische Spieler nicht vor einem Markt mit mehreren gleichartigen Konzessionären, sondern vor der nüchternen Frage, welche Eigenschaften das einzige offiziell zugeordnete Online-Casino erfüllt.

Ein Vergleich bleibt dennoch sinnvoll. Er vergleicht dann nicht Anbieter gegeneinander, sondern die Kriterien, an denen ein legales Angebot gemessen werden kann: Konzession, Spielerschutz, Zahlungswege, Auszahlung und Auswahl. Kein künstliches Podest. Die Rechtslage ist bereits streng genug.

Konzession statt Werbesiegel

Das wichtigste Kriterium ist die österreichische Konzession. Für ein offiziell legales Online-Glücksspielangebot ist die Konzession des Bundesministeriums für Finanzen erforderlich. Eine ausländische Genehmigung ersetzt diesen Nachweis nicht. Namen wie Malta oder Curaçao mögen auf internationalen Seiten prominent erscheinen; für Online-Casinospiele in Österreich begründen sie keine österreichische Berechtigung.

Win2day wird in der zugrunde liegenden Fachübersicht als einzige Plattform mit österreichischer Konzession für elektronische Lotterien und damit für Online-Casinospiele genannt. Deshalb lässt sich die Bezeichnung „bestes legales Casino Österreich“ nicht seriös über ein Ranking mehrerer österreichischer Anbieter beantworten. Der belastbare Vergleichspunkt ist die nachprüfbare Zuordnung zur österreichischen Konzession.

Spielerschutz als Vergleichsmaßstab

Bei einem legalen Angebot zählt nicht nur, welche Spielautomaten oder Tischspiele sichtbar sind. Entscheidend ist auch, welche Begrenzungen das System zulässt. Ein Fachbeitrag von warda.at berichtet, dass österreichisch konzessionierte Online-Casinos Einzahlungen, Einsätze und Verluste begrenzen können. Derselbe Bericht stellt Einzahllimits und tägliche Begrenzungen der Spieldauer als Merkmale konzessionierter Casinos dar.

Das ist eine vorsichtige, aber wichtige Unterscheidung: Ein Limit ist kein Qualitätsabzeichen für Unterhaltung, sondern ein Eingriff in den Geld- und Zeitfluss. Wer ein Casino bewertet, sollte deshalb prüfen, ob Selbstsperre und kurzfristige Spielpausen angeboten werden und ob die Begrenzungen im Konto verständlich dargestellt sind. Der Fachbeitrag weist zugleich darauf hin, dass es in Österreich keine gesetzliche Obergrenze für Einzahlungen gebe. Das bedeutet nicht, dass ein Anbieter ohne jede Begrenzung arbeiten müsste; es trennt vielmehr gesetzliche Vorgaben von den konkret eingerichteten Schutzmechanismen.

Zahlungen und Auszahlung

Als Zahlungsarten österreichischer lizenzierter Casinos werden Mastercard, Visa, EPS-Überweisung, Paysafecard und EuroBons genannt. Diese Liste beschreibt die verfügbaren Wege, nicht automatisch deren Kosten, Bearbeitungsdauer oder Eignung für jedes Konto. Gerade bei Zahlungsbedingungen lohnt der Blick in die jeweiligen Angaben des Anbieters.

Zahlungsarten

Mastercard, Visa, EPS-Überweisung, Paysafecard und EuroBons.

Auszahlungsdauer

Innerhalb von zwei bis drei Werktagen, sofern die KYC-Verifizierung abgeschlossen ist.

Spielauswahl

Titel von Herstellern wie Novomatic und Greentube (z. B. Book of Dead, Starburst).

Für Win2day nennt eine Fachübersicht eine Auszahlung innerhalb von zwei bis drei Werktagen, vorbehaltlich der KYC-Verifizierung. Der Zeitrahmen ist damit an eine Bedingung geknüpft: Die Identität muss vor der ersten Auszahlung vollständig nachgewiesen sein. Ein Vergleich, der nur mit schnellen Auszahlungen wirbt und diese Prüfung verschweigt, lässt den entscheidenden Teil aus.

Spielauswahl und legale Spielautomaten

Auch die Auswahl bleibt ein nachvollziehbares Kriterium, selbst wenn sie die Konzessionsfrage nicht verändert. Laut einer Fachübersicht bietet Win2day Titel von Novomatic und Greentube. Damit lässt sich das Angebot nach Herstellern einordnen, nicht jedoch automatisch nach Qualität, Auszahlungsniveau oder persönlicher Gewinnchance.

Zu den genannten Spielautomaten und Casino-Spielen gehören Book of Dead, Starburst, Age of the Gods, Fan Tan, Gates of Olympus Super Scatter, Gonzo’s Quest, Legacy of Dead und Sweet Bonanza. Bei Live-Angeboten werden Live-Roulette, Live-Blackjack und Live-Baccarat genannt. Die bloße Aufnahme eines Titels in die Spielauswahl sagt allerdings nichts über eine eigene Konzession des Herstellers aus. Hersteller liefern Spiele; die rechtliche Verantwortung für das Angebot liegt beim konzessionierten Betreiber.

Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied: „Legale Spielautomaten“ bedeutet nicht, dass jeder Automat auf jeder österreichischen Seite legal angeboten werden darf. Maßgeblich bleibt der Betreiber und dessen österreichische Konzession. Der Spielname ist keine Lizenz.

Was ein fairer Vergleich ergibt

Nach den verfügbaren Kriterien ergibt sich kein belastbares Ranking mehrerer österreichischer Online-Casinos. Win2day ist in der zugrunde liegenden Fachübersicht das einzige auf der BMF-Whitelist genannte Online-Angebot. Verglichen werden können daher seine Konzession, die beschriebenen Schutzfunktionen, die Zahlungsarten, die an KYC gebundene Auszahlung und die genannte Auswahl an Novomatic- und Greentube-Titeln.

Das ist weniger spektakulär als eine Top-Liste. Dafür ist es überprüfbar.

Casino-Gewinne versteuern in Österreich: Was gilt?

Österreichische Online-Casinos zwischen Staatsmonopol und Landesrecht

„Österreichisch“ klingt bei Online-Casinos zunächst nach Herkunft: österreichische Seite, österreichischer Betreiber, österreichische Zahlungsmethode. Rechtlich ist das jedoch die falsche Fährte. Entscheidend ist nicht, wo eine Internetseite gestaltet wurde oder welche Farben sie trägt, sondern welche Behörde das konkrete Glücksspielangebot bewilligt.

Für elektronische Lotterien und Online-Casinospiele liegt die Zuständigkeit auf Bundesebene. Das österreichische Modell folgt dabei dem Glücksspielmonopol. Die einzige Konzession für Spielbanken in Österreich besitzt die Casinos Austria AG. Das ist eine andere Konzession als jene für elektronische Lotterien; beide Bereiche werden deshalb besser nicht in einen Topf geworfen, nur weil auf dem Bildschirm überall dasselbe Wort steht: Casino.

Bundesrecht: Konzession statt Landesetikett

Ein offiziell legales Online-Glücksspielangebot benötigt eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen. Die BMF-Whitelist gilt als öffentliche Liste der Konzessionäre und Ausspielbewilligten. Sie ist damit der rechtliche Bezugspunkt für die Frage, ob ein Angebot in Österreich zugelassen ist.

Ein Betreiber kann also österreichisch wirken, ohne ein österreichisch konzessioniertes Online-Casino zu sein. Ein Sitz in Österreich, eine deutschsprachige Oberfläche oder Werbung mit heimischem Bezug ersetzen keine Bewilligung. Ebenso wenig verwandelt eine ausländische Lizenz ein Angebot in ein legales österreichisches Casino. Die Herkunft des Unternehmens und die Berechtigung zum Angebot sind zwei verschiedene Dinge. Papierkram, der sich nicht für Romantik eignet.

Der Ausdruck „österreichische lizenzierte legale Casinos“ bezeichnet daher nicht automatisch mehrere heimische Anbieter. Im Online-Bereich ist die Konzessionsfrage an die bundesrechtliche Struktur gebunden. Wer nach legalen österreichischen Online-Casino-Seiten sucht, sollte folglich nicht zuerst auf die Adresse des Unternehmens schauen, sondern auf die zuständige Konzession und deren überprüfbare Eintragung.

Landesrecht: Automatensalon und Sportwetten

Die Länder haben dennoch eigene Zuständigkeiten. Nach einer Darstellung auf warda.at kann auf Landesebene eine Online-Casino-Lizenz für den Betrieb eines Automatensalons beantragt werden. Das ist eine besondere landesrechtliche Konstellation und nicht ohne Weiteres mit einer bundesweiten Berechtigung für Online-Casinospiele gleichzusetzen. Der Zweck und der erlaubte Rahmen des Angebots bleiben entscheidend.

Richtig prüfen

Fehler vermeiden

Ähnlich verhält es sich mit Sportwetten. Österreichische Glücksspielgesetze stufen Sportwetten derzeit nicht als Glücksspiel ein; nach der Darstellung auf warda.at liegt ihre Regulierung deshalb bei den Bundesländern. Sportwetten und Online-Casino werden im Alltag gern nebeneinandergestellt, rechtlich stammen sie jedoch aus unterschiedlichen Zuständigkeitslogiken. Ein Wettanbieter mit landesrechtlicher Grundlage erhält dadurch keine Erlaubnis für virtuelle Spielautomaten oder Online-Roulette.

Das Wort „österreichisch“ bezeichnet bei einem Anbieter somit höchstens einen Bezug zum Markt, zum Unternehmen oder zu einer Landesregelung. Es sagt allein noch nichts über die Zulässigkeit eines Online-Casinospiels aus.

Eine Zuständigkeit im Wandel

Für die Zukunft ist außerdem eine neue Glücksspielaufsicht vorgesehen, die nach der Darstellung auf warda.at die österreichische Casino-Konzession vergeben und Marktteilnehmer beaufsichtigen soll. Solange eine solche Neuordnung nicht an die Stelle der geltenden Zuständigkeiten getreten ist, bleibt die Unterscheidung zwischen Bundes- und Landesebene notwendig.

Wer von sicheren legalen Casinos mit österreichischer Glücksspiellizenz spricht, muss daher präzise bleiben: Sicherheit ist kein Herkunftssiegel, und „österreichisch“ ist keine eigene Lizenzkategorie. Maßgeblich sind Konzessionsart, zuständige Ebene und der konkrete Umfang der Bewilligung. Der Rest ist Kulisse.

GGL-Lizenz, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg: Was in Österreich gilt

Eine deutsche Erlaubnis ist kein österreichischer Freibrief. Das klingt selbstverständlich, wird bei Online-Casinos aber gern so behandelt, als könne eine Behörde die Grenze gleich mitregulieren. Für das Angebot von Online-Glücksspielen in Österreich ist eine Konzession des österreichischen Bundesministeriums für Finanzen maßgeblich. Eine deutsche Genehmigung ersetzt sie nicht.

Was eine GGL-Lizenz bedeutet

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, kurz GGL, gehört zum deutschen Regulierungsrahmen. Wer nach legalen Online-Casinos mit GGL-Lizenz sucht, sucht daher nach Anbietern, die in Deutschland zugelassen sind. Diese Zulassung bezieht sich auf den deutschen Markt und auf die dort geltenden Bedingungen. Sie begründet keine Berechtigung, Online-Casinospiele in Österreich anzubieten.

Online Casinos ohne österreichische Lizenz erklärt

Dasselbe gilt für eine deutsche Landesregelung. Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg können im deutschen Zuständigkeitsgefüge eine Rolle spielen, doch der Landesbezug verändert die österreichische Rechtslage nicht. Ein Online-Casino aus Schleswig-Holstein bleibt aus österreichischer Sicht ein ausländisches Angebot. Auch ein Anbieter mit Bezug zu Baden-Württemberg erhält dadurch keine Konzession des BMF.

Die entscheidende Trennlinie verläuft nicht zwischen einer deutschen Bundes- und Landesbehörde, sondern zwischen deutscher und österreichischer Zuständigkeit. Für Österreich zählt die österreichische Konzession. Alles andere ist eine Genehmigung für einen anderen Rechtsraum.

Ausländische Lizenznummern sind kein Beweis

Auf ausländischen Webseiten erscheinen häufig gut sichtbare Lizenzangaben. Lizenzgeber wie die MGA, Anjouan Gaming oder das GCB in Curaçao verwenden dafür Nummern aus Buchstaben und Zahlen. Solche Angaben können belegen, dass ein Anbieter in einer ausländischen Jurisdiktion registriert oder zugelassen ist. Für die österreichische Zulässigkeit reichen sie jedoch nicht aus.

Das gilt auch dann, wenn die Webseite auf Deutsch verfügbar ist, Zahlungen in Euro anbietet oder ausdrücklich österreichische Spieler erwähnt. Sprache und technische Erreichbarkeit schaffen keine Konzession. Nach der offiziellen Darstellung des BMF ist die Teilnahme an ausländischen Online-Casinos in Österreich unzulässig. Verträge mit nicht konzessionierten Anbietern können nach österreichischer Rechtsprechung nichtig sein. Eine ausländische Lizenz schützt somit nicht automatisch die Spielteilnahme oder den Vertrag.

Reform bleibt ein Entwurf

Ein profilierter Branchenüberblick beschreibt das Glücksspielreformgesetz 2026 als Entwurf, der das bisherige Monopol durch einen offenen Konzessionsmarkt ersetzen würde. Solange daraus keine geltende österreichische Regelung geworden ist, ändert dieser Reformgedanke nichts an der gegenwärtigen Abgrenzung. Eine GGL-Lizenz bleibt deutsch. Schleswig-Holstein bleibt Schleswig-Holstein. Baden-Württemberg bleibt Baden-Württemberg.

Eine App ist lediglich der mobile Zugang zu einem bestehenden Angebot und stellt keine eigene rechtliche Lizenz dar.

Für Österreich zählt der geltende Rechtsrahmen, nicht die erwartete Öffnung. Papier ist geduldig. Behörden weniger.

Casino-Apps: Komfort ja, eigene Lizenz nein

Eine legale Casino-App ist in Österreich kein eigener Rechtsraum. Sie ist zunächst nur der mobile Zugang zu einem Glücksspielangebot. Entscheidend bleibt daher nicht das Symbol auf dem Smartphone, sondern der Betreiber dahinter und die Konzession, unter der das Angebot veranstaltet wird. Das Bundesministerium für Finanzen beaufsichtigt die legalen Casinos in Österreich. Eine App kann diese Zuständigkeit nicht umgehen.

Für elektronische Lotterien und damit für Online-Casinospiele nennt die österreichische Konzessionslage nach einem profilbezogenen Überblick nur Win2day als zugelassene Plattform. Dasselbe Bild zeigt laut diesem Überblick die BMF-Whitelist für Online-Glücksspiel: Dort wird nur Win2day als zugelassener Anbieter geführt. Eine legale Online-Casino-App für den österreichischen Markt wäre demnach keine zusätzliche Konzessionärin, sondern die mobile Oberfläche dieses zugelassenen Angebots.

Was eine App rechtlich nicht verändert

Die Installation aus einem App-Store macht ein Casino nicht österreichisch. Ebenso wenig entsteht durch eine eigene App eine neue Berechtigung für einen Anbieter, der im Browser keine österreichische Konzession besitzt. Maßgeblich bleibt die Verbindung zwischen App, Betreiber und Online-Angebot:

Eine ausländische Casino-App bleibt daher ein ausländisches Angebot, auch wenn sie in deutscher Sprache erscheint oder auf einem österreichischen Smartphone funktioniert. Der App-Store ist kein österreichisches Zulassungsregister. Er verteilt Software. Die Glücksspielaufsicht verteilt keine Gütesiegel für jedes Programm, das dort auftaucht.

Browser, App oder Startsymbol

Für die rechtliche Einordnung macht es keinen entscheidenden Unterschied, ob ein Spiel über eine native App, eine mobile Website oder ein auf dem Startbildschirm gespeichertes Lesezeichen geöffnet wird. In allen Fällen zählt das zugrunde liegende Online-Casino. Eine technisch gut gemachte App kann also denselben Status haben wie die Website des Betreibers: konzessioniert oder nicht konzessioniert.

Auch der Name im Store sollte nicht mit einer Lizenz verwechselt werden. Relevant sind Betreiberangaben, Verweise auf die österreichische Konzession und die Einordnung in der BMF-Whitelist. Fehlen diese Anhaltspunkte oder führen sie zu einem anderen Unternehmen, bleibt die App rechtlich nicht dadurch sicherer, dass sie bequem installiert werden kann.

Der praktische Vorteil liegt im Zugang: Startbildschirm, gespeicherte Anmeldung und eine für kleine Bildschirme angepasste Oberfläche. Die rechtliche Grundlage liegt anderswo. Nicht im Icon. Im Konzessionsstatus.

Red Rake, Inspired Gaming und Shuffle Master im legalen Spielangebot

Bei einem Online-Casino fällt der Blick schnell auf bekannte Namen aus der Spieleindustrie. Red Rake, Inspired Gaming und Shuffle Master stehen dabei für unterschiedliche Rollen: Sie entwickeln Spiele, liefern technische Lösungen oder sind mit bestimmten Spielkonzepten verbunden. Eine österreichische Glücksspielkonzession besitzen sie dadurch jedoch nicht automatisch. Der Herstellername ist kein Freibrief. Nicht einmal ein besonders bekannter.

Entscheidend bleibt der Betreiber der Plattform. Für elektronische Lotterien und damit für Online-Casinospiele nennt ein einschlägiger Fachüberblick Win2day als einzige Plattform mit österreichischer Konzession. Derselbe Überblick verweist darauf, dass die BMF-Whitelist für Online-Glücksspiel nur Win2day als zugelassenen Anbieter aufführt. Das ordnet auch Suchbegriffe wie „legale Red-Rake-Casinos“ oder „legale Inspired-Gaming-Casinos“ nüchtern ein: Legalität entsteht nicht durch das Logo auf einem Spiel, sondern durch die Konzession des Angebots.

Wichtigster Faktor
Die rechtliche Legalität in Österreich hängt allein von der Konzession des Bundesministeriums für Finanzen ab, nicht vom Standort des Herstellers oder der App.

Hersteller und Betreiber sind nicht dasselbe

Ein Spielehersteller stellt Inhalte bereit. Dazu gehören Spielautomaten, Tischspielvarianten, Live-Formate oder technische Module. Der Betreiber entscheidet dagegen, unter welcher Marke das Casino auftritt, welche Spiele freigeschaltet werden und unter welcher rechtlichen Verantwortung Einzahlungen, Spielerschutz und Kontoführung erfolgen. Diese Ebenen werden gern vermischt, weil ein bekannter Titel vertrauenswürdiger wirkt als eine kaum bekannte Betreiberseite. Vertrauen ist aber kein Ersatz für eine Behörde.

Red Rake kann daher als Spielemarke in einem Casinoangebot auftauchen, ohne selbst der konzessionierte Anbieter zu sein. Für Inspired Gaming gilt dasselbe. Auch Shuffle Master – insbesondere dort, wo der Name mit Tischspielen oder entsprechender Technik verbunden wird – ersetzt keine österreichische Zulassung. Der Name beschreibt die Herkunft eines Produkts, nicht dessen Berechtigung für den österreichischen Markt.

Was bei Win2day sichtbar wird

Ein veröffentlichter Fachüberblick nennt bei Win2day Titel von Novomatic und Greentube. Das zeigt die praktische Arbeitsteilung: Der konzessionierte Betreiber bündelt Inhalte verschiedener Produzenten in einer Plattform. Für die Spielenden erscheint am Ende ein einheitliches Angebot; rechtlich bleiben Hersteller und Betreiber dennoch verschiedene Akteure.

Diese Unterscheidung ist auch bei Red Rake, Inspired Gaming und Shuffle Master wichtig. Ein Spiel kann technisch von einem externen Anbieter stammen und trotzdem innerhalb eines österreichisch konzessionierten Angebots erscheinen. Umgekehrt macht die Verfügbarkeit eines Herstellerspiels auf einer ausländischen Seite diese Seite nicht zu einem österreichisch legalen Casino.

Bei der Prüfung zählt deshalb zuerst die Plattform, nicht der Spieltitel. Hersteller liefern die Kulisse. Die Konzession bestimmt, ob die Bühne in Österreich überhaupt bespielt werden darf.

Spielautomaten und Live-Casino: Das darf das Angebot enthalten

Ein legales österreichisches Online-Casino kann verschiedene Spielarten anbieten. Entscheidend ist dabei nicht der bekannte Titel auf dem Bildschirm, sondern der rechtliche Rahmen des Angebots. Ein Automatenspiel wird durch seinen Namen nicht österreichisch – und ein Live-Tisch nicht dadurch legal, dass eine Kamera danebensteht.

Spielautomaten: klassische Online-Slots

Zu den Spielautomaten zählen digitale Slots mit Walzen, Symbolen und unterschiedlichen Gewinnmechaniken. Bekannte Titel sind etwa Book of Dead, Starburst, Age of the Gods, Fan Tan, Gates of Olympus Super Scatter, Gonzo’s Quest, Legacy of Dead und Sweet Bonanza. Solche Spiele unterscheiden sich durch Thema, Bonusfunktionen, Freispiele und Volatilität. Diese Eigenschaften beschreiben das Spiel, ersetzen aber keine Konzession.

Beim Titel Book of Dead wird der RTP in Auswertungen von Drittanbieter-Trackern mit 96,21 % angegeben. Das ist eine Angabe aus solchen Trackern, keine allgemeine Zusage für eine einzelne Spielsitzung und kein Maßstab für die Rechtmäßigkeit des Casinos. Ein Prozentwert kann die Mathematik eines Spiels beschreiben. Er sagt nichts über die Zulassung des Anbieters.

Ein profilbezogener Überblick nennt für Win2day Titel von Novomatic und Greentube. Auch daraus folgt lediglich, welche Spiele dort aufgeführt werden; die Hersteller bleiben Spielentwickler und werden nicht selbst zum Konzessionär.

Sind ausländische Lizenzen in Österreich gültig?

Nein, eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder anderen Ländern berechtigt nicht zum Angebot von Online-Glücksspielen in Österreich.

Was ist die KYC-Verifizierung?

KYC steht für die Prüfung der Identität und der Kontodaten, die vor der ersten Auszahlung zwingend erforderlich ist.

Wer beaufsichtigt die legalen Casinos?

Für die Aufsicht und die Vergabe der Konzession ist das Bundesministerium für Finanzen (BMF) zuständig.

Live-Casino: Roulette und Tischspiele

Live-Casino überträgt das Spielgeschehen mit echten Dealern aus einem Studio. Nach der vorliegenden Quelle umfasst dieses Angebot Live-Roulette, Live-Blackjack und Live-Baccarat. Damit entsteht eine andere Atmosphäre als beim Spielautomaten: Statt automatisierter Animationen stehen Tisch, Dealer und laufende Spielrunde im Mittelpunkt.

Monopoly Live gehört zu den bekannten Live-Formaten und verbindet ein Tischspiel mit einer zusätzlichen Spielshow-Mechanik. Live-Roulette bleibt dagegen näher an der klassischen Rouletteform. Beide Titel können aus Sicht des Spielers ähnlich zugänglich wirken, gehören aber nicht zur selben Spielkategorie.

Die Liste möglicher Spiele ist deshalb kein Freibrief. Book of Dead, Starburst, Monopoly Live oder Live-Roulette dürfen in Österreich nur innerhalb eines konzessionierten Angebots erscheinen. Der Spielname ist die Verpackung. Die Konzession bleibt der Inhalt.

Echtgeld-Casino in Österreich: Einzahlung, Auszahlung und Nachweis

Beim Echtgeldspiel trennt sich die schöne Oberfläche vom nüchternen Kern: Geld muss auf ein Spielkonto gelangen, später wieder herauskommen, und dazwischen muss der Betreiber wissen, wer eigentlich spielt. Für legale Online-Casinos in Österreich sind deshalb nicht nur Spiele relevant, sondern auch Zahlungsweg und Identitätsnachweis.

Als Zahlungsarten österreichischer konzessionierter Casinos werden folgende Möglichkeiten genannt:

Diese Aufstellung beschreibt die genannten Zahlungswege, nicht automatisch jedes einzelne Angebot. Welche Methode im jeweiligen Kassenbereich verfügbar ist, kann vom Anbieter und vom persönlichen Spielkonto abhängen. Kryptowährungen sind im lizenzierten österreichischen Kanal nicht vorgesehen. Das wirkt weniger futuristisch, dafür deutlich weniger nebulös.

Einzahlung mit Echtgeld

Eine Einzahlung startet den eigentlichen Geldfluss. Bei einer Karten- oder Überweisungslösung müssen die Angaben zum Spielkonto passen. Anonyme Umwege gehören nicht zum Modell eines konzessionierten Echtgeld-Casinos. Die Zahlung ist mit einer Person und einem Konto verknüpft, nicht bloß mit einer hübschen E-Mail-Adresse.

Eine gesetzliche Obergrenze für Einzahlungen gibt es in Österreich laut einem einschlägigen Branchenüberblick nicht. Daraus folgt jedoch kein Freibrief für unbegrenztes Spiel: Für konzessionierte Angebote werden Einzahlungs-, Einsatz- und Verlustbegrenzungen beschrieben. Entscheidend ist daher die konkrete Kontoregelung des Betreibers und nicht die bloße Existenz einer Zahlungsmethode.

Auszahlung und KYC

Vor der ersten Auszahlung ist eine vollständige KYC-Verifizierung erforderlich. KYC steht für die Prüfung der Identität und der Kontodaten. Gefordert werden dabei Nachweise, mit denen sich die Person hinter dem Spielkonto feststellen lässt. Erst danach kann der Betreiber eine Auszahlung bearbeiten.

Für Win2day nennt ein einschlägiger Branchenüberblick eine Bearbeitungszeit von zwei bis drei Werktagen, vorbehaltlich der KYC-Verifizierung. Diese Angabe ist eine quellengebundene Information zu Win2day und keine allgemeine Frist für jedes Echtgeld-Casino in Österreich. Verzögerungen können daher bereits entstehen, wenn der Identitätsnachweis noch fehlt oder geprüft wird.

Echtgeld bedeutet somit nicht nur Einzahlung und Gewinnanzeige. Der Rückweg des Geldes folgt eigenen Bedingungen. Identität zuerst. Auszahlung danach.

Legale Casino-Anbieter in Österreich erkennen und prüfen

Wer in Österreich nach einem legalen Online-Casino sucht, sollte nicht beim Design der Startseite beginnen. Entscheidend ist die rechtliche Herkunft des Angebots. Für Online-Glücksspiel ist das Bundesministerium für Finanzen mit der Vergabe der Konzession betraut; zugleich beaufsichtigt das Ministerium die legalen Casinos. Ein glänzendes Logo ersetzt diese Zuständigkeit nicht.

Die entscheidenden Prüfpunkte

Vor einer Registrierung lässt sich ein Anbieter anhand einer kurzen Kontrollliste einordnen:

  1. Österreichische Konzession: Auf der Website muss nachvollziehbar angegeben sein, dass das Angebot durch das Bundesministerium für Finanzen konzessioniert ist. Die Formulierung „Konzessioniert durch das Bundesministerium für Finanzen“ ist dabei präziser als ein allgemeiner Hinweis auf eine angebliche österreichische Lizenz.

  2. Überprüfbare Lizenznummer: Eine Lizenznummer darf nicht nur im Kleingedruckten stehen. Sie muss sich einer zuständigen Behörde und dem konkreten Anbieter zuordnen lassen. Fehlt diese Verbindung, bleibt die Angabe dekorativ.

  3. Deutschsprachige Bedingungen: Bonusbedingungen müssen vollständig auf Deutsch verfügbar sein. Dazu gehören Regelungen zum Wagering-Faktor, zur Gültigkeit und zu einem möglichen Auszahlungs-Cap. Ein kurzer Werbesatz auf Deutsch genügt nicht, wenn die rechtlich wichtigen Bedingungen anderswo versteckt bleiben.

  4. Behördliche Zuordnung: Die Bezeichnung einer ausländischen Stelle ist kein Nachweis für eine Berechtigung in Österreich. MGA, Anjouan Gaming und das GCB in Curaçao verwenden zwar Lizenznummern aus Buchstaben und Zahlen. Eine solche Nummer dokumentiert jedoch zunächst nur eine ausländische Zulassung.

Ausländische Lizenz ist kein österreichischer Nachweis

Eine Malta- oder Curaçao-Lizenz berechtigt nicht zum Angebot von Online-Casinospielen in Österreich. Auch eine formal wirkende Lizenzseite kann deshalb die österreichische Konzession nicht ersetzen. Die Frage lautet nicht, ob irgendwo eine Lizenz existiert, sondern welche Behörde das konkrete Angebot für Österreich trägt.

Fehlt der überprüfbare österreichische Bezug, sollte die Registrierung nicht mit einer behördlich abgesicherten Zulassung verwechselt werden. Der Unterschied wirkt unscheinbar, ist rechtlich aber der Kern der Sache.

Kurz gesagt: Behörde prüfen, Nummer prüfen, Bedingungen lesen.

Welche Spiele und Software-Anbieter sind bei legalen Online-Casinos in Österreich verfügbar?

Bei Win2day sind laut Quelle unter anderem Titel von Novomatic und Greentube verfügbar. Zum Angebot zählen außerdem Live-Roulette, Live-Blackjack und Live-Baccarat.

Welches Online Casino in Österreich wird als legal und am besten eingestuft?

Win2day ist laut BMF-Whitelist das einzige zugelassene Online-Casino mit österreichischer Konzession. Ein belastbares Ranking mehrerer legaler österreichischer Anbieter gibt es daher nicht.

Welche rechtlichen Anforderungen müssen Online-Glücksspielseiten erfüllen, um in Österreich tätig zu werden?

Sie benötigen eine österreichische Konzession des Bundesministeriums für Finanzen. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder einer anderen Rechtsordnung ersetzt diese Konzession nicht.

Wie reguliert Österreich Online-Glücksspiele zur Prävention der Glücksspielsucht und zum Schutz von Minderjährigen?

Spielende müssen mindestens 18 Jahre alt sein. In konzessionierten Casinos gelten außerdem Einzahllimits und tägliche Begrenzungen der Spieldauer; Einzahlungen, Einsätze und Verluste sollen begrenzt werden können.

Wie funktioniert das Konzessionsverfahren in Österreich?

Die Konzession für Online-Glücksspiel wird vom Bundesministerium für Finanzen vergeben und beaufsichtigt. Nach dem derzeit beschriebenen Modell gibt es dafür einen einzigen Konzessionär.

Ist Online-Glücksspiel in Österreich illegal?

Nein, Online-Glücksspiel ist nicht grundsätzlich illegal. Legal ist es im staatlichen Konzessionsmodell nur über ein Angebot wie Win2day mit österreichischer Konzession; die Teilnahme an ausländischen Online-Casinos ist laut BMF unzulässig.

Spielerschutz

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